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Weihnachtsplätzchen backen: woher stammt die Tradition?

In vielen Familien beginnen die traditionellen Weihnachtsvorbereitungen mit dem Plätzchen backen. Das ganze Haus duftet unverkennbar nach Zimt, Honig Vanille und Co. und auch die Kinder helfen tatkräftig beim Teigrollen, Ausstechen und Verzieren der Plätzchen mit. Spätestens kurz vor dem ersten Advent werden dann Dosen gefüllt und kleine Tütchen mit Plätzchen zum Verschenken verpackt. Die allermeisten Menschen verbinden zahlreiche Kindheitserinnerungen mit diesem Ritual und geben es an ihre eigenen Kinder weiter. Doch woher genau stammt eigentlich die Tradition, an Weihnachten Plätzchen zu backen? 

Eins sei vorweggesagt, über den genauen Ursprung dieses Brauchtums lässt sich streiten. Es gibt einige unterschiedliche Theorien, die versuchen diese Tradition zu erklären. Ob, und wenn welche davon tatsächlich stimmt lässt sich heute kaum noch beantworten. Dennoch gibt es einige plausible Erklärungen, die die einzelnen Theorien sinnvoll erscheinen lassen. Und noch etwas Wissenswertes vorab: Plätzchen ist die Verniedlichungsform von Platz, was in früherer Zeit auch einen flach geformten Kuchen bezeichnete.

 

   

Über den Autor


Tobias ist als Redaktuer bei Studi Kompass beruflich in vielen verschiedenen Branchen unterwegs. Das Thema Backen ist dabei nicht außen vor, weshalb er sich gerne für uns damit beschäftigt hat. Deshalb hat er genau recherchiert woher denn die Weinachtsplätzchen Tradition genau stammen könnte und berichtet uns hier davon. 

 

Autor: Tobias Lang
Qualifikation: Redakteur
Aktualisiert am: 28.12.2020

 

Tiere aus Teig um böse Geister zu beschwichtigen?

Was erst einmal komisch klingt, macht bei genauerem hinsehen durchaus Sinn. Für die erste Theorie über den Ursprung des Plätzchenbackens zur Weihnachtszeit muss man weit in die Vergangenheit gehen, genau genommen in die Zeit der Germanen. Schon vor Christi Geburt stellte die Wintersonnenwende am 21. Dezember 2020 für die damals in Europa lebenden Menschen ein ganz besonderes Ereignis dar. Nach den langen Winternächten werden die Tage nach dem 21.12. wieder länger. Bis zum Ereignis der Wintersonnenwende machte die lange Dunkelheit und selbstverständlich auch die Kälte des Winters den Menschen das Leben schwer. Der Theorie nach waren die damaligen Menschen der Auffassung, dass in den langen Nächten Böse Geister umherirrten um sie und ihre heimzusuchen. Um diese bösen Geister milde zu stimmen, formten die Menschen Tiere in Form von Teig und „opferten“ diese den Geistern.

 

Diese Theorie ergibt Sinn, alleine die Tatsache, dass es sich in der Zeit der Sonnenwende abspielt, weist auf starke Parallelen zum christlichen Weihnachtsfest hin. Ohnehin erinnern die sogenannten Jul Nächte bzw. das Julfest stark an das christliche Weihnachtsfest. Auch das viele Ausstechformen von Plätzchen heute noch Tiere abbilden könnte ein Hinweis darauf sein, dass diese Theorie stimmt.

 

Plätzchen als Winteressen für arme Leute?

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Auch im Mittelalter mussten die Menschen große Strapazen auf sich nehmen, um durch den Winter zu kommen. In der heutigen Zeit kann man sich kaum noch vorstellen, wie es damals für die Menschen gewesen ist. Der überwiegende Teil der Bevölkerung war relativ arm und im Winter mussten die angelegten Vorräte das Überleben sichern. So kochte man etwa Sauerkraut ein, trocknete Obst, lagerte Kartoffeln ein und gepökelten Fleisch. Trotz dieser Maßnahmen mussten die Menschen viel entbehren, um die Winterzeit zu überstehen. Plätzchen sind zum einen lange haltbar und enthalten viel Fett. Somit stellen diese ein ideales Winteressen dar.

Eine weitere Theorie über den Ursprung des Brauches Plätzchen zu backen bezieht sich ebenfalls auf das Mittelalter. Gewürze aber auch Zucker waren zu der damaligen Zeit Luxusgüter und nicht für Jedermann erschwinglich. In den Klöstern allerdings, die in der Regel vergleichsweise wohlhabend waren, wurden zur Weihnachtszeit, in Gedenken an die Geburt Jesus Christus leckere Plätzchen gebacken. Diese Plätzchen waren demnach etwas ganz besonderes und die Mönche verschenkten diese zur Weihnachtszeit an die Armen, um ihnen eine kleine Freude in der bitteren Jahreszeit zu machen.

 

Verzierte Oblaten?

Ein weiterer Hinweis auf einen christlichen Hintergrund stellen Oblaten dar. Sie werden am Ende einer Messe vom Pfarrer als gesegnetes Brot an die Gemeinde verteilt. Mit der Zeit wurde das gesegnete Brot immer weiter veredelt und etwa mit einem christlichen Stempel versehen. Zur Weihnachtszeit machten sich die Mönche und Nonnen noch mehr Mühe um die Oblaten zu dekorieren und könnten somit tatsächlich unsere Plätzchen, wie wir sie heute kennen erfunden haben.

 

Weihnachtsplätzchen zum Tee?

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Eine weitere Theorie, die sich allerdings nicht ganz auf Weihnachten bezieht sich auf das 18. Jahrhundert. Zu der Zeit gab es selbstverständlich schon Plätzchen, sie waren allerdings auf der ganzen Welt noch nicht so verbreitet wie heute. Die Seefahrt prägte große Teile der Wirtschaft und so wurden durch den Warenhandel auch viele Sitten und Bräuche aus anderen Ländern mitgebracht. Vor allem Tee und Kaffee und damit auch die Zeremonien fanden schnelle Verbreitung. Den Brauch des Teetrinkens haben sich die meisten Europäer von den Engländern abgeschaut. Dort wurden zum Tee traditionellerweise Kekse bzw. Plätzchen gereicht. Diese Tradition wurde von vielen anderen Ländern in Europa übernommen und hat die verschiedensten Sorten hervorgebracht: Butterkekse, Makronen, Vanillekipferl, Spitzbuben und jede Menge anderer Leckereien. Dies kann man in gewisser Weise als den Beginn des Plätzchenbackens für jedermann bezeichnen, auch wenn es sich nicht explizit auf Weihnachten bezieht. 

Traditionen lebendig halten

Letztlich lässt sich also nicht exakt bestimmen, wo genau der Ursprung der Tradition liegt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Dennoch handelt es sich um eine schöne Tradition, die nicht nur Kindern große Freude bereitet. Das diesjährige Weihnachten 2020 unterscheidet sich stark von den Weihnachtsfesten in den vergangenen Jahren. Umso wichtiger ist es, bestimmte Weihnachtsrituale aufrechtzuerhalten. Das Plätzchen backen ist ein besonders schönes Beispiel dafür, warum Traditionen wichtig sind und lebendig erhalten werden sollten. Für Kinder bedeuten sie unvergessliche Erlebnisse und auch die Erwachsenen können in Kindheitserinnerungen schwelgen. Traditionen und Bräuche fördern die Zusammengehörigkeit und geben Sicherheit und Struktur. 

 

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